
Eine tierische Knobelei
Zwei kapi-regnische Handelsherren saßen beim UT in Bochum am selben Tisch und kamen ins Gespräch. Natürlich ging es um Reaktionen auf Schwankungen am Markt, Angebot und Nachfrage und natürlich Preise.
Sagte der eine: Ich bin jetzt komplett von der Viehzucht auf den Ackerbau umgestiegen. Die kaiserlichen Auflagen zum Tierschutz sind nicht mehr bezahlbar. Und die Knechte von Pax Viridis kümmern sich, dem Herrn sei Dank, wenig drum, ob nun 100 Ähren mehr auf dem Quadratmeter lagern oder nicht. Jetzt habe ich aber noch etwas Viehzeug auf Lager, das ich gerne loswürde. Willst du es nicht haben ?
Welche Qualitäten zu welchen Preisen? fragte der zweite.
Also, Fische Q8 zu 130, Gänse Q0 zu 100, Hühner Q1 zu 115, Schweine Q0 zu 165 und Ziegen Q2 zu 125. Zusammen sind es 200 Tiere.
Das hört sich vernünftig an. sagte der zweite. Mehr als 25.000 kann ich aber nicht ausgeben. Der letzte Wettbewerb hat meinen Beutel doch arg strapaziert.
Weil du es bist, meinte darauf der erste lasse ich dir die Fische zu 120. Dann passt es genau!
So wurden sie handelseinig. Zwei Tage später flogen dem Käufer per Taube die Kontrakte über den Erwerb der Tiere zu. Wie viele Tiere von jeder Art waren es ?
Schickt die Lösung in der Betreffzeile an das Tagblatt und zwar so: "F50 G3 H43 S400 Z1". Dabei steht "F" für Fische, "Z" für Ziegen usw. und die Zahl dahinter für die gekaufte Anzahl. Falls mehrere Lösungen richtig sind, bitte NUR eine davon einschicken. Doppelzusendungen sind ungültig.
© Chiapa_do_Corzo
Viel Spaß beim Überlegen und vor dem Einschicken auf die Teilnahmebedingungen achten!
Einsendeschluss für Lösungen ist Sonntag, der 13.01.2008, 23.59 Uhr
Zu Gewinnen gibt es diese Woche auch wieder 3-mal je einen Stein der Weisen.
|
| |
Lösung vom letzten Sonntag
Die richtige Lösung lautet: Wien
Wirklich unschwer zu erraten, ging es im Gedicht um den Dreikönigsschrein, der Reliquien der Heiligen Drei Könige enthält und im Kölner Dom aufbewahrt wird.
Doch damit war das Rätsel noch nicht zu ende! Ab Strophe 3 ging es nämlich um den Ptolemäer-Kameo, der 1574 geraubt, in Rom auftauchte und sich seit dem 17. Jahrhundert in Wien befindet.
Dort wird er seitdem im Kunsthistorischen Museum ausgestellt. Am Dreikönigsschrein befindet sich anstelle des geraubten Steines ein großer Citrin.
Von 199 Einsendern hatten 97 das Rätsel richtig gelöst, von denen Balthasar, Caspar und Melchior die Gewinner zogen.
Je ein Stein der Weisen wurde sofort nach
MeinCastle
Pride
Wiesenthal
zu den glücklichen Gewinnern geschickt
Herzlichen Glückwunsch!
|
|