Ausgabe 172 | Seite 3 10. Oktober 2010 AD
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Heil- und Nutzpflanzen

Der Zunderschwamm

Zunderschwamm / Fomes fomentarius Pilzzeit! Obwohl zu den Porlingen gehörend, ist der Zunderschwamm nicht genießbar. Trotzdem ist er seit der Steinzeit, also seit Jahrzehntausenden, für die Menschen auf der nördlichen Welthalbkugel lebenswichtig (gewesen).

Der Zunderschwamm ist ein Schwächeparasit an Laubbäumen, meist Rotbuche, Birke und Pappel. Er gedeiht also nur an kranken bzw. toten Stämmen, egal ob sie stehen oder liegen. Sehr selten einmal findet man ihn auch an Nadelbäumen. Sein Vorkommen ist auf die nördliche Halbkugel beschränkt, also Nordamerika, Nordasien, Europa - und Indien/ Pakistan.

Der Pilz bildet bis zu 30 Jahre alt werdende konsolen-artige Fruchtkörper. Sie können sehr groß werden. Normal sind 10-30 cm, aber man hat schon Exemplare gefunden, die 60 cm breit und 20 cm hoch waren. Oberseits ist der Pilz dunkelgrau, ältere können fast schwarz werden, junge Pilze sind braun. Im Inneren sitzt ein weiches Pilzgeflecht, die Außenhülle ist eine sehr harte Kruste.

Der Zunderschwamm ist schon seit der Steinzeit wichtig als Zunderlieferant - daher der Name. "Ötzi" hatte auch welchen dabei als wichtiges Utensil für den Weg in die Andere Welt. Bei Ausgrabungen in steinzeitlichen Siedlungsresten wurde regelmäßig auch Zunder gefunden.

Für den Gebrauch muß man den Pilzkörper zuerst einmal schälen. Die locker-filzige Mittelschicht des Pilzes wird dann eingeweicht, gekocht, geklopft, einige Wochen in Urin eingelegt und getrocknet. Ergebnis dieses langwierigen Prozesses ist dann der Zunder, eine rehbraune filzige Masse, die bei auftreffenden Funken sofort zu glimmen beginnt.

Unbehandelten (also "nicht-eingelegten") Zunder verarbeitete man zu "Wundschwamm", Westen und Kappen. Den Wundschwamm gab es bis ins 19. Jhdt. in Apotheken als blutstillende Wundauflage zu kaufen. Da sich der geklopfte und getrocknete Zunderschwamm wie Filz ziehen und ansetzen läßt, ließ er sich vielseitig verwenden. Der Bedarf an Zunder war zeitweilig so hoch, daß er in Deutschland fast abgeerntet (ausgerottet) war und aus Osteuropa eingeführt werden mußte.

Mit Stahl, Stein und Zunder schlug man Feuer und "bewahrte die Glut", d.h. man konnte in einem Gefäß glimmenden Zunder eine Strecke Weges transportieren. Erst gegen Ende des 19. Jahdts. löste die Erfindung des Streichholzes den Zunder beim Feuer machen ab.

© Amhara zu Agorá




Persönlichkeiten des Mittelalters

Ida, Äbtissin in Köln und Gandersheim

Hermann-Ida-Kreuz Ida ist eine der jüngeren Töchter des Pfalzgrafenpaares Ezzo und Mathilde von Lothringen. Zusammen mit ihrer Schwester Sophia wird sie in Gandersheim bei ihrer Tante Sophia erzogen, einer Schwester Kaiser Ottos III.

Beide jungen Frauen aber fliehen 1026, kurz nach dem Tode Kaiser Heinrichs II., von Gandersheim nach Mainz. Obwohl Erzbischof Aribo ihren Wunsch unterstützt, im dortigen Stift St.Maria im Kapitol zu bleiben, müssen sie im Jahr darauf wieder nach Gandersheim zurück. Aber sie fliehen erneut (Gandersheimer Unkunden sprechen von Entführung) und bleiben bis 1031 in Mainz. In der Zwischenzeit arbeitet Sophia, Äbtissin von Gandersheim, daran, daß ihre beiden Nichten zurückkehren. Selbstverständlich wäre der Verlust der beiden Prinzessinnen auch ein wirtschaftlicher Verlust, denn sie würden bei ihrem Weggang ihre Pfründe mitnehmen und in das Konkurrenzstift einbringen! Während Ida nach Gandersheim zurückkehrt und recht bald Äbtissin des dortigen Marienklosters wird, stirbt Sophia, ihre Schwester, in Mainz.

Zusätzlich zu diesem Amt übernimmt Ida zu einem unbekannten Zeitpunkt (vermutlich 1036) die Leitung des Kölner Damenstiftes St.Maria im Kapitol. Nach dem Dom ist die Stiftskirche die Hauptkirche Kölns. Sie wurde im Jahre 690 n. Chr. von Plektrudis, der Ehefrau Pippins des Mittleren, gegründet. Die Fürstin liegt dort auch begraben.

Ida ist die bedeutendste Äbtissin des Stiftes. Die von ihr dem Stift geschenkten erhaltenen Kunstwerke gehören zu den herausragendsten Schätzen der Epoche.

St. Maria im Kapitol - Portal aus der Mitte des 11. Jahrhunderts aus Eichenbohlen Für die Stiftsdamen ließ Ida die Kirche neu bauen. Es wurde die größte romanische Kirche der Stadt Köln mit 100 m Länge und 40 m Breite errichtet. In den Büchern ist zu lesen, daß "Mitte des 11. Jhdts. Erzbischof Hermann und Äbtissin Ida" den Bau beginnen, der Hermanns politische Ambitionen wiederspiegeln soll. Ich vermute eher Familienstolz und Hoffnung auf eine Einflußsteigerung durch Bruder Otto. Denn noch hat Kaiser Heinrich III. keinen Erben und Otto wird zum Herzog von Schwaben ernannt. Dies ist eine Schlüsselstellung im Reich, Sprungbrett zu Höherem.

Die Stiftskirche zitiert herrschaftliche Bauten: die Aachener Pfalzkapelle, mit den drei Apsiden des Ostabschlusses die Geburtskirche in Bethlehem und mit der Krypta den Kaiserdom zu Speyer. Im Jahre 1049 weiht Papst Leo IX. den Altar der Kirche im Beisein Kaiser Heinrichs III. Da ist Otto schon zwei Jahre tot.

Ida stiftete die Ausstattung für die neu erbaute Kirche. Erhalten geblieben sind die beiden mächtigen Kapitolstüren - 4,74 m hoch. Sie haben annähernd 900 Jahre lang das Portal der Nordkonche (Konche = halbkreisförmiger Gebäude-Abschluß) verschlossen und zeigen auf den Türflügeln Szenen aus dem Leben Jesu. Diese Türflügel sind die bedeutendsten Schnitzwerke des 11. Jhdts., die auf uns gekommen sind.

Ebenfalls zur Ausstattung gehörte das Hermann-Ida-Kreuz. Vermutlich hat Hermann es seiner Schwester geschenkt. Das Kreuz zeigt die exakte Form des Reichskreuzes und verwendet eine antike blaue Gemme als Christuskopf - damit betont der Auftraggeber Erzbischof Hermann seinen kaiserlichen Rang. Das Kreuz wird um 1040 datiert, als die Familie noch voller Zukunftshoffnung war. Ida hat das repräsentative Geschenk dann als Äbtissin in ihrer Kirche in Gebrauch genommen.

St. Maria im Kapitol - Portal aus der Mitte des 11. Jahrhunderts aus Eichenbohlen - Detailaufnahme Ida schenkte ihrer Schwester Theophanu den sogenannten Hidda-Codex, eine für den gottesdienstlichen Gebrauch notwenige Evangelien-Abschrift. Das Buch gelangte nach Gerresheim und dort ist Ida auch im Memorialverzeichnis enthalten. Durch ihr Geschenk hat Ida so lange, wie das Buch in gottesdienstlichem Gebrauch war, an der Messe im Stift Gerresheim teilgenommen. Für die Auferstehung am Jüngsten Tage war diese Praxis nach mittelalterlicher Überzeugung sehr förderlich.

Der Hitda-Codex aus dem Stift Meschede (heute in Darmstadt) gilt als ein Hauptwerk der Kölner ottonischen Buchmalerei. Auch er könnte von Ida gestiftet worden sein, da nachträglich weitere Schenkungen der Äbtissin in diesem Buch vermerkt wurden. Es ist unwahrscheinlich, daß in einer Schenkung der Äbtissin von Meschede dann "weitere" Präsente der Äbtissin Ida von Köln aufgezählt werden...

Für ihre Amts- und Lebensführung nahm Ida sich Adelheid von Vilich zum Vorbild. Diese war von ~1002 - 1015 Äbtissin von St.Maria im Kapitol gewesen und ist dort auch gestorben. Idas Schwester Mathilde hatte die Verehrung von Adelheid sehr gefördert und einiges von Adelheids Geist muß in Köln noch lebendig gewesen sein, denn - wie gesagt - Ida wollte ja schon 1026 unbedingt hierher.

Ida starb am 07. oder 08.04.1060 in Köln und wurde in der Stiftskirche beigesetzt. Ihre Grabinschrift betont - wie bei ihrer Schwester Theophanu - die Abstammung von den Ottonen. Freilich versäumt sie es nicht, auch ihren Vater zu erwähnen.

© Amhara zu Agorá




Spiele aus dem Mittelalter

Kinder lernen durch spielen. Schon mit den allerkleinsten "übt" man die einfachsten Dinge spielerisch. Das Greifen nach Gegenständen wird mit bunten Rasseln "trainiert". Das Erkennen von Gegenständen mit Memory Spielen oder bunten Bilderbüchern. Heutzutage ist der Unterstützung der Erziehenden, ob Eltern, Omas und Opas oder Kindergartenpersonal kaum eine Grenze gesetzt Kindern spielerisch Wissen zu vermitteln. Oft gerät dabei der Spaßfaktor in den Hintergrund.

Spiel sollte zuallererst einfach mal NUR Spaß machen, das Lachen fördern und die Leichte Seite des Lebens etwas in den Vordergrund stellen in dieser schnellen von Arbeit geprägten Welt.

Für mich gibt es nichts Schöneres als das freie und von Herzen kommende Lachen meiner Kinder, wenn sie z.B. vom Apfelbaum aus auf das Trampolin hüpfen und wieder in die Luft katapultiert werden. Oder wenn sie Kopfüber die Wellenrutsche hinunter ins Planschbecken sausen.

Die strahlenden Augen wenn sie in der Verkleidungskiste wühlen und im Anschluss in einer pinken Kostümjacke mit gelber geblümter Strickjacke und einem rotkariertem Rock in Stöckelschuhe aus dem Spielkeller hochstaksen und "Einkaufsoma" spielen!!

Bei all diesen Spielen "lernen" sie natürlich eine Menge wenn man das ganze wissenschaftlich betrachtet, aber in erster Linie finde ich lernen sie schlicht und einfach das sie KINDSEIN dürfen und wie sie SPASS haben können, wenn sie ihre Schularbeiten erledigt haben.

Und das ist etwas, was wir "Großen" uns oftmals von den Kindern abschauen sollten: Das komplette Abschalten nach getaner Arbeit und einfach NUR SPASS haben und genießen!!

Auch die Kinder im Mittelalter kannten schon Spiele. Viele davon kennen wir heute noch in abgeänderter Form:

Nüsse kullern:
Die Teilnehmer, zwei oder mehr, erhalten jeder zehn Walnüsse. Der Reihe nach lässt jeder Spieler eine Nuss auf der schiefen Ebene nach unten rollen. Trifft er dabei die Nuss eines anderen Spielers, so kann er beide nehmen. Wer keine Nüsse mehr hat, scheidet aus. Gewonnen hat, wer zum Schluss als einziger noch Nüsse besitzt.

Hintergrund: Das Spiel ist von einem römischen Sarkophagrelief überliefert. Es wurde aber auch bis in das vergangene Jahrhundert in ländlichen Gegenden gespielt.

Chastelet, Nuces Castellatae, Schlösschen, Nüsse schießen:
Fünf Häufchen von Walnüssen, wobei immer auf drei Walnüssen eine vierte liegt, werden in unterschiedlichen Entfernungen von einer Abwurflinie (2, 3 oder 4 m) aufgebaut. Jeder Spieler erhält fünf Walnüsse und muss versuchen, mit diesen Nüssen die fünf Häufchen auseinander zu treiben. Gewinner ist, wer die meisten Häufchen zerstört hat.

Hintergrund: Ein Hinweis auf dieses Spiel findet sich auf einem römischen Sarkophagrelief. Auch später scheint es gespielt worden zu sein, denn es fehlt auch nicht bei den im 16. Jh. abgebildeten Kinderspielen.

Murmeln, Klicker, Picker, Schneller, Marbel oder Schusser:
Ein Mitspieler legt eine Murmel ein bis zwei Meter von einer Startlinie ab. Die Mitspieler müssen nun versuchen, von der Startlinie aus eine Murmel so auf die abgelegte Murmel zuzurollen, dass sie diese berührt. Trifft keiner die Murmel, muss jeder dem Besitzer der Murmel eine Murmel abgeben.

Hintergrund: Spiele mit Kugeln kamen bereits in der Antike vor, aber sie sind auch von vielen Naturvölkern bekannt. Mit Murmeln spielen ja manchmal auch noch die heutigen Kinder.

Meilenspiel:
Mit dem Hammer soll die Holzkugel vom Startpunkt durch das am Ende des Feldes befindliche Tor getrieben werden. Dafür sollen möglichst wenige Schläge benötigt werden.

Hintergrund: Dieses Spiel ist seit dem 13. Jh. nachweisbar. Es kam im 18. Jh. aus der Mode. Der Name ist aus der französischen Bezeichnung dieses Spieles jeu du mail (gebildet aus malleus für Hammer) abgeleitet.

Hopse, Hüpfspiel:
Der Spieler wirft einen flachen Stein oder einen Scherben in das Feld 1. Dann hüpft er auf einem Bein auf das Feld 1 und versucht dabei den Stein mit dem Fuß in das Feld 2 zu schubsen. Vom Feld 2 gelangt er auf die gleiche Weise auf das Feld 3 und von dort hüpft er so auf die Felder 4 und 5, dass das linke Bein auf dem Feld 4, das rechte Bein auf dem Feld 5 steht. Dabei muss der Stein mit einem Fuß in das Feld 6 geschubst werden, auf das wieder nur mit einem Bein gehüpft wird. Vom Feld 6 muss der Stein direkt in den Himmel gestoßen werden. Das Feld 7, die Hölle, muss übersprungen werden, in dem Himmel kann man mit beiden Beinen zugleich aufkommen. Im Himmel kann kurz Rast gemacht werden, dann wird wieder zurückgehüpft. Bei einem Fehler kommt der Nächste an die Reihe. Fehler sind: Wenn mit dem Fuß eine Linie berührt wird, der Stein nicht in dem vorgesehenen Feld landet oder wenn der Spieler die Hölle berührt.

Hintergrund: Der Ursprung dieses Spieles liegt vermutlich in vorrömischer Zeit. Möglich, dass es zunächst gar kein Kinderspiel war, sondern eine kultische Bedeutung hatte. Darauf weisen nach Ansicht von Wissenschaftlern auch die Namen Himmel und Hölle hin und auch der Name Tempelhüpfen, unter dem das Spiel an vielen Orten bekannt ist.

Stelzenlaufen:
Stelzenlaufen - hier Ausschnitt aus Die Kinderspiele von Pieter Bruegel dem Älteren (1560) Ein Spieler läuft den anderen voran. Diese müssen die gleichen Bewegungen und Schritte ausführen wie der Vorläufer. Man kann aber auch einen Wettlauf zwischen den Teilnehmern durchführen.

Hintergrund: Stelzen sind zum Fortbewegen auf überschwemmten Wiesen erfunden worden. Wer das erste Mal auf Stelzen gelaufen ist und wann, ist unbekannt. Aber bereits im antiken Griechenland liefen die Darsteller der ziegenbeinigen Satyre und des Pan auf Stelzen. Irgendwann haben auch die Kinder Gefallen an dieser Fortbewegungsart gefunden.



Steckpferd - Kind mit Steckenpferd (Holzschnitt von 1542) Steckenpferdrennen:
Mehrere Spieler starten nebeneinander und rennen, die Steckenpferde zwischen den Beinen, über den Parcours zum Ziel.

Hintergrund: Auf einer Vase aus römischer Zeit ist ein Knabe mit Steckenpferd dargestellt, ein Beleg dafür, dass es sich hierbei auch um ein schon vor dem Mittelalter bekanntes Spiel handelt.

Fladenessen:
Der Spieler muss versuchen, die von der Schnur herabhängenden Gegenstände (Fladen, Kirschen, Kekse u.ä.) nur mit dem Mund wegzuschnappen ohne die Hände zu Hilfe zu nehmen.

Hintergrund: Dieses Spiel ist nach Ansicht von Historikern ein Rudiment eines urzeitlichen Rituals. Es zählt zu den Geschicklichkeitsspielen und lehrt Geduld zu üben und Erfolglosigkeit mit Würde und Gelassenheit hinzunehmen.

Reifenspringen:
Der Spieler hält den Ring mit beiden Händen, Handstellung etwa bei 10 und 2 Uhr. Er führt ihn zum Boden und springt in den Ring hinein. Danach führt er ihn hinter seinem Rücken über den Kopf wieder nach unten. Dieser Vorgang wird so schnell und so oft wie möglich wiederholt.

Hintergrund: Das Reifenspringen hat eine alte Tradition und wurde erst im 16.Jh. vom Seilspringen abgelöst.

Reifentreiben:
Der Reifen wird mit einer Hand angerollt und dann mit einem Stock oder der Handfläche weiter bis zum Ziel getrieben.

Hintergrund: Es ist nicht bekannt, wann mit dem Reifentreiben begonnen wurde. Bekannt ist eine Abbildung aus dem 16.Jh. auf einem flämischen Kalender.

Ringelstechen:
Nach einer Anweisung aus dem 17.Jh. darf jeder Spieler dreimal anlaufen. Er muss dabei versuchen, seine Lanze in den Ring zu stechen. Sieger ist, wer den Ring am häufigsten getroffen hat.

Hintergrund: Das Ringelstechen ist aus den mittelalterlichen Ritterturnieren hervorgegangen.

Moberle:
Ein fingerdickes kurzes Stäbchen wird auf den Baumstumpf so gelegt, dass ein möglichst großes Teil über die Auflagefläche herausragt. Mit einem Schlagholz schlägt man kräftig auf das überstehende Ende, damit das Stäbchen in einem weiten Bogen wegfliegt. An diesem Spiel können beliebig viele Spieler teilnehmen. Gewonnen hat der, dessen Hölzchen am weitesten geflogen ist.

Hintergrund: Dieses Spiel gehört zu den Wurfspielen. Eine erste Erwähnung stammt aus Frankreich aus dem Jahr 1347. Es war nicht nur ein Kinderspiel, sondern es wurde auch von Erwachsenen gespielt und öfters auch verboten.

© Strahlestädtle




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