Ausgabe 206 | Seite 1 26. Juni 2011 AD
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Seyd gegrüßt, werte Bürgerinnen und Bürger

Das längere Schlechtwetterperioden Einfluss auf die Gemütsverfassung vieler Zeitgenossen haben, können sicherlich viele von Euch bestätigen. Nach dem traumhaften Frühling durften wir (zumindest die letzten Tage) eine eher wechselhafte Wettersituation genießen. Das schlug auf die Laune mancher Leute, so hörte man sich von der geplagten Metzgereifachverkäuferin seines Vertrauens die Klagen an, dass niemand mehr mit irgendwas zufrieden zu sein schien. Manche Mütter zogen ihren quängelnden Nachwuchs ungeduldig durch den Regen, denen der Spielplatz aufgrund der Nässe verwehrt wurde. Manchen Menschen wollte man gar nicht ins wutverzerrte Gesicht sehen, aus Angst sie könnten einen anspringen.

Noch viel schlimmer als ein wütender Gesichtsausdruck mancher Menschen sind aber diejenigen, die ihrer schlechten Laune ein Ventil in Form von wilder Gestikulation und schlimmen Schimpfattacken bieten. So dachte ich mir bei dem ein oder anderen :"Hoffentlich wollten Sie nie so werden, wie Sie geworden sind", nach dem Zitat eines Schweizer Psychologen namens Carl Gustav Jung (1875 - 1961). Schließlich ändert sich das Wetter nicht, wenn man vor sich hinschimpft, oder?

Nun gibt es aber glücklicherweise Hoffnung in Form des morgigen Siebenschläfertages. Nach den Wettervorhersagen soll das Wetter in allen Teilen Deutschlands sonnig und warm - wenn nicht sogar heiß - werden. Und nach diesem Sprichwort:

"Das Wetter am Siebenschläfertag, 7 Wochen bleiben mag",

ist das doch eine prima Prognose. Wollen wir hoffen, dass in diesem Sprichwort ein Funken Wahrheit steckt! Vor allem für alle geplagten Dienstleister, genervte Mütter und deren armen Kindern, die nicht mit ihren Freunden den Spielplatz unsicher machen können. Und für all jene, die bei Regen schon fast automatisch schlechte Laune bekommen.

Wir wünschen Euch, liebe Leser, eine schöne, sonnige Woche!

© Euer Tagblatt-Team


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